Bei bestem Frühlingswetter veranstaltete der Reit- und Fahrverein Arnstorf am 1. Mai seinen traditionellen Orientierungsritt. Unter dem diesjährigen Motto „Krimi“ gingen nahezu 70 Reiterinnen und Reiter aus der Region an den Start.
Die rund 14 Kilometer lange Strecke führte durch das Arnstorfer Umland und verlangte den Teilnehmern nicht nur reiterliches Können, sondern auch detektivischen Spürsinn ab. Entlang der Route mussten verschiedene Rätsel gelöst und Aufgaben bewältigt werden, um Schritt für Schritt einen fiktiven Kriminalfall aufzuklären. Immer wieder waren Hinweise versteckt, die aufmerksam gesucht und richtig kombiniert werden mussten. Unterwegs sorgte eine Verpflegungsstation für eine Stärkung von Reitern und Pferden.
Der Orientierungsritt war zudem PSG-relevant und floss damit in die Wertung der Pferdesportgemeinschaft ein. Die Veranstaltung hatte somit neben dem Freizeitcharakter auch sportliche Bedeutung für die Teilnehmer.

Zusätzlich wurde eine Gelassenheitsprüfung angeboten. Dabei standen Vertrauen, Gelassenheit und die Ausbildung der Pferde im Mittelpunkt. Gemeinsam mit ihren Reitern mussten die Tiere verschiedene Hindernisse wie Klappersäcke, Planen oder Bälle bewältigen. Ziel war es, Ruhe, Nervenstärke und das vertrauensvolle Zusammenspiel zwischen Pferd und Reiter unter Beweis zu stellen.
Die Veranstaltung war insgesamt sehr gut besucht und von einer ausgezeichneten Stimmung geprägt. Sowohl Reiter als auch Pferde hatten sichtlich Freude an den abwechslungsreichen Aufgaben und genossen den Tag bei idealem Wetter. Am Abend ehrte der Verein auf dem Vereinsgelände die Siegerinnen und Sieger. Bei Currywurst, Pommes und kühlen Getränken klang die gelungene Veranstaltung in geselliger Runde aus.

Der Reit- und Fahrverein Arnstorf blickt damit auf einen erfolgreichen Orientierungsritt zurück und hat für heuer noch weitere Veranstaltungen geplant.
Bericht und Bilder: Barbara Weichold