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Finale Jugendförderpreis Dressur 2011
Quelle: Christine Pierach/PNP/Bayern’s Pferde
Alexa Sultanow verteidigt Jugendförderpreis
Drei gelungene Dressurtage bei der RG Satzbach
Nach drei Dressurtagen non Stopp von 16. bis 18. September bei der Reitergruppe Satzbach stand am Sonntag Alexa Sultanow (Landshut) als Verbands-Jugendförderpreis-Siegerin fest.
Erlesene Starterfelder und eine stark reitende Jugend haben die rund 400 Zuschauer bei der RG Satzbach mit 192 Starts in 15 Bewerben bis hinauf zum Prix St. Georges mitverfolgen können. Eine blendende Organisation, keine (Wetter-)Widrigkeit, mit der die Gastgeber nicht umzugehen wussten, zufriedene Juroren, vor allem aber Teilnehmer bescheinigen dem kleinen Verein, wie souverän er so große Veranstaltungen auszurichten versteht. Das weiß auch der Regionalverband, der sein Finale vom Jugendförderpreis Dressur wieder dort austragen ließ. Wermutstropfen: Nur fünf der ursprünglich elf Bewerber kamen zu den beiden letzten Wertungen. Bianca Vierlböck (Landshut) musste sich aus der Ferne mit besten Genesungswünschen der Funktionäre zufrieden geben, hatte sie doch am Samstag bei der Anreise auf der Autobahn unverschuldet einen Unfall, der für Pferd und Autoinsassen aber zum Glück glimpflich ausging.
Der JFP soll die jungen Leute an die Kl. M heranführen und zum Aufstieg in die S-Klasse ermutigen. Auf M-Niveau sind Titelverteidigerin Alexa Sultanow und Förderpreis-Dritte Julia Meller (Regensburg) schon alte Häsinnen. Nach den JFP-Qualis in Landshut, Niederaichbach, Schwarzhöfe, Weiden und Buch kam Sultanow mit ihrem Hengst Charisma bereits führend gleichauf mit der Landesmeisterin Jun II, Sophie Irl (Kollerhof), auf der S-erfahrenen Barcelona am Samstag an den Start. Meller punktete sich von Rang 6 mit ihrer temperamentvollen Schimmelin Morgaine le Fay noch gut nach vorne.
Die 1. Wertung (22 Starter) gewann, wie jede Prüfung, in die er mit Nachwuchsstute Wilhelmine (hier 67,75 %) oder S-Kracher Welterbe antrat, Udo Bosch (Dachau). Sultanow war Vierte (66,42) vor Meller (66,0). Irl (64,67) rangierte als 11. Das Zweisterne-Finale am Sonntag war für die fünf JFP-Amazonen reserviert. Sultanow und der kecke Charisma tanzten souverän zu Gold (68,59) vor Irl (65,76), Meller (65,35), Ponyreiterin Susann Stütz (Landshut) auf Lamour (62,53) und Christiane Schmid (Ratisbona) auf Rothenstein (61,72). Schatzmeister Peter Sultanow freute sich für den Regionalverband, dass die Intention des Jugendförderpreises so gut funktioniert: Bester Beweis waren die Ritte von Alexa und Julia auf S-Niveau. Beide waren mit anderen Pferden in Satzbach bereits sehr manierlich in den S-Prüfungen zu sehen.
Christine Pierach



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